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Zerbst/Anhalt - Historische Ansicht von Merian aus dem Jahr 1650
Bürgermeisteramt

Ziele

Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft

Mit Leidenschaft, Herz und Verstand

Ich möchte mit Ihnen zusammen als Bürgermeister weitere 7 Jahre unsere Stadt gestalten. Mit Ihnen möchte ich an einer Stadt bauen, in der Gemeinsinn, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft gepaart mit Nachhaltigkeit das Fundament einer lebenswerten Gemeinde bilden.

Chancengleichheit, Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit sind für mich die Bausteine einer sozialen Stadt. Eine leistungsstarke Wirtschaft gehört aber genauso dazu. Diese zu unterstützen, ist mir ein wichtiges Anliegen.

Gewerbefachausstellung Zerbst

Das heißt konkret ...

Glasfaserausbau

Eine zukunftsfähige Infrastruktur

Nach dem Breitband muss nun die Glasfaser kommen. Dazu stehe ich mit mehreren Anbietern in engem Austausch und auch erste Fördermittel für den Glasfaserausbau für eine ganze Reihe von Ortsteilen wurden bereits bewilligt. In Pulspforde wird noch im Jahr 2026 damit begonnen, genauso in Zerbst.

Gewerbefachausstellung Zerbst

Stärkung unserer Wirtschaft

Die Gewerbefachausstellung bleibt das Schaufenster unserer Wirtschaft. Wir bieten hier Unternehmen eine Plattform. Bei Ausbau- und Ansiedlungsfragen steht die Stadtverwaltung unterstützend an der Seite der Unternehmen. Damit sichern wir Arbeitsplätze und können auch neue schaffen.

Die Möglichkeiten des Vergaberechtes nutzen wir, um viele Bauaufträge an Unternehmen in unserer Region zu vergeben. So sichern wir Arbeitsplätze.

Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr Zerbst

Sicherheit stärken

Modernisiert und erweitert werden in den kommenden zwei Jahren die Feuerwehrgerätehäuser in Nedlitz, Walternienburg und Mühlsdorf. Die Modernisierung unserer Einsatzfahrzeuge wird konsequent fortgesetzt. Am 20. Februar kann eine neue Drehleiter von der Zerbster Wehr in den Dienst gestellt werden.

Die Wasserwehr wird von der Vergrößerung des Feuerwehrgerätehauses Walternienburg profitieren, denn es bleibt ein besonderer Einsatzschwerpunkt bei Hochwasserlagen.

Die Schaffung eines zentralen Ausrüstungslagers für unsere Katastrophenvorsorge in Verbindung mit dem Bau- und Wirtschaftshof ist mir ein wichtiges Anliegen für die kommende Wahlperiode. Auch der Bau- und Wirtschaftshof soll durch eine personelle und technische Verstärkung den gestiegenen Anforderungen gerecht werden können.

Kommunalwirtschaft erfolgreich gestalten und weiterentwickeln

Zerbst/Anhalt hat eine breit aufgestellte und solide kommunale Unternehmensstruktur. Mit unserem Engagement in der Energiewirtschaft, der Wasser- und Abwasserwirtschaft und im Wohnungsbereich sind wir gut aufgestellt und können nachhaltig agieren. Statt einer Gewinnabführung an die Stadt finanzieren wir so zum Beispiel unsere Schwimmhalle oder unterstützen Vereine und Veranstaltungen durch lokales Sponsoring.

Durch die Nutzung von Biogas werden wir auch künftig viele Haushalte sicher mit Gas versorgen können, ohne dass sich die Bürgerinnen und Bürger Sorgen über hohe Investitionskosten machen müssen.

MWU Sommertour 2025 Bioraffinerie Zerbst
Andreas Dittmann im Gespräch mit einem Vertreter der GETEC Energie AG auf der Gewerbefachausstellung Zerbst

In der Kernstadt wird der Ausbau der Fernwärme in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen und überall, wo Biogasanlagen betrieben werden, müssen wir prüfen, ob dort Nahwärmenetze eine Lösung für die künftige Wärmeversorgung sein können.

Der Zubau erneuerbarer Energien wird in den kommenden Jahren unsere finanziellen Spielräume vergrößern. Ich setze mich dafür ein, diese Mittel für eine direkte Entlastung der Bürgerinnen und Bürger zu verwenden und zusätzliche Vorhaben in den Ortsteilen und der Stadt zu fördern, die unsere Lebensqualität steigern. Klar ist aber auch, dass der weitere Zubau erneuerbarer Energieanlagen von der Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger vor Ort abhängt. Wo dies nicht gegeben ist, muss über einen Interessenausgleich verhandelt werden.

Der Ausbau des zentralen Abwassernetzes und damit der Anschluss von weiteren Ortsteilen an das Abwassernetz war ein wichtiges Thema in den vergangenen zwei Jahren. Nach vielen öffentlichen Diskussionen soll dieses große Vorhaben nun in Angriff genommen werden. Wir tragen so auch zum Abbau von Mehrkosten in den betroffenen Ortsteilen bei. Die Teilkommunalisierung des zentralen Klärwerkes ist mir ein weiteres wichtiges Anliegen als ehrenamtlicher Geschäftsführer des AWZ.

Andreas Dittmann im Gespräch mit Vertreterinnen von Heidewasser auf der Gewerbefachausstellung Zerbst
Demo Zerbst 08-10-25 Krankenhaus

Die Gesundheitsversorgung sichern

Ich engagiere mich weiterhin für die Zukunftssicherung unseres Krankenhauses. Wir brauchen das Krankenhaus als Haus der Grundversorgung mit einer leistungsfähigen Notaufnahme in Zerbst/Anhalt. Außerdem setze ich mich für die Stabilisierung der bestehenden Arztpraxen ein. Das Stipendiatenprogramm für die Gewinnung von Haus- und Zahnärztinnen und -ärzten möchte ich deshalb fortführen und werbe dafür im Zerbster Stadtrat.

Grundschule an der Stadtmauer

Kitaplätze und Schulen sichern und ausbauen

Bezahlbare und sozialverträgliche Elternbeiträge in den Kindertagesstätten sind ein Grundstein für eine familienfreundliche Stadt. Alle Kinder erhalten so den Zugang zu Bildung, Integration und Inklusion. Durch gesicherte Betreuung können Eltern ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Ich setze mich dafür ein, in Lindau eine Ganztagsschule zu errichten und so zwischen der Burg und Sporthalle einen modernen Schulkomplex zu schaffen.

Jahn-Stadion

Begegnungsräume erhalten und entwickeln

Eine lebendige Stadt muss den Bürgerinnen- und Bürgern Treffpunkte bieten. Der Erhalt der Begegnungsstätten und der Gemeinschaftshäuser in den Ortsteilen ist dafür die Voraussetzung und bleibt mein Ziel.

Spielplätze sollen neu gedacht werden. Was wollen die Kinder und Eltern, wie können wir solche Orte generationenübergreifend neugestalten? Das soll öffentlich diskutiert und umgesetzt werden.

Gespräch vor dem Postgebäude in Zerbst/Anhalt

Barrierefreie Wohnprojekte unterstützen

Zerbst benötigt mehr inklusiven Wohnraum, damit auch die ältere Generation und Menschen mit Beeinträchtigung ein Zuhause finden. Mit meinem Mandat in der BWZ mbH werde ich mich für die Fortsetzung der dafür notwendigen Investitionen einsetzen. Initiativen, wie des Ausbaus des Postgebäudes zu barrierefreiem Wohnraum unterstütze ich.

Sozialarbeit

Ausbau der Jugend- und Sozialarbeit

Viele Kinder- und Jugendliche wachsen in schwierigen Lebenslagen auf. Sie benötigen in wichtigen Entwicklungsschritten Rat und Unterstützung. Ich setze mich weiter für eine stabile Schulsozialarbeit ein. In unserem Stadtgebiet leben viele Familien aus anderen Ländern, um hier zu arbeiten. Die vielerorts bestehenden sozialen Angebote möchte ich vernetzen und ausbauen.

Mobilität

Besser unterwegs mit Bus, Rad und zu Fuß

Rad- und Fußwege sollen stärker in den Blickpunkt rücken. Der Radweg zwischen Garitz und Natho war ein erster Schritt. Weitere konkrete Maßnahmen sind die neuen Wege entlang der Biaser und Pulspfordaer Straße, die 2026 realisiert werden. Die Rad- und Fußwege in der Friedrich-Naumann-Straße und Jeverschen Straße müssen folgen.

Entlang der Bundesstraßen müssen endlich Radwege gebaut werden. Ich werde dem Land das Angebot machen, dass wir als Stadt die Flächensicherung für das Land übernehmen, um das Verfahren zu beschleunigen.

Der Ausbau der Bushaltestellen bleibt eine Daueraufgabe. Die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs bleibt eine Forderung gegenüber Bund und Land.

Quartiere

Quartierentwicklung

Der Bereich rund um das Frauenkloster in Zerbst wird weiter saniert und zum Ort der Begegnung - Stadtgrün und Wasserspiele statt Tristesse.

Das ehemalige Maculan-Gelände am Schützenplatz in Zerbst möchte ich in die kommunale Hand bekommen und neugestalten.

Auch das Voyage in Lindau ist ein solcher städtebaulicher Missstand, der in kommunales Eigentum überführt werden soll und Platz für Neues machen muss.

Gemeinsam mit den Ortschaftsräten möchte ich nach Möglichkeiten der innerörtlichen Bebauung in den Ortsteilen suchen.

Entlang der Zerbster Marcelstraße soll ein Wohnquartier entwickelt werden, dass für die nächsten Jahre ausreichend Bauland bietet. Eine moderne Kindertagesstätte gehört für mich dazu.

Dach des Zerbster Bahnhofs

Kultur- und Tourismus stärken

Der Elberadwanderweg muss eine Verbindung zum Flämingradwanderweg erhalten und kann so viele attraktive Ziele in den Ortschaften miteinander verbinden.

Die Parkanlagen rund um die Stadtmauer müssen schrittweise saniert werden. Los geht es am Walter-Rathenau-Platz, rund um das Frauenkloster und entlang der Puschkin-Promenade. Der Schlossgarten muss mit seinem Park und historischen Gebäuden weiterentwickelt werden und zum Verweilen einladen. Der Erhalt und die schrittweise Sanierung der Stadtmauer ist eine Mammutaufgabe, sie ist aber unerlässlich.

Der Bahnhof wird zum Kulturbahnhof mit der Bibliothek als Basis.

Der Marstall im Schlossgarten wird zum Veranstaltungsort und auch die Orangerie muss eine Zukunft erhalten. Ich sehe Zerbst als Standort der Gartenträume und mit Stationen in Moritz, Eichholz und Zerbst als Teil der Straße der Romanik.

Gartenträume
Andreas Dittmann im Gespräch mit einer Vertreterin der AWO auf der Gewerbefachausstellung Zerbst

Förderung des Ehrenamtes

Kaum etwas geht in unserer Stadt und in den Ortsteilen ohne ehrenamtliches Engagement. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass wir die Vereinsförderung verstärken. Mit einer Förderung von Veranstaltungen, sozialen, kulturellen oder sportlichen Projekten und der Jugendarbeit machen wir unsere Heimat noch attraktiver und lebenswerter. Die Kommunalabgabe aus erneuerbaren Energieanlagen bietet uns dafür die notwendigen finanziellen Mittel.

Die Bereitstellung von Sportstätten, Kultureinrichtungen und Bürgerhäusern zu preiswerten Konditionen für Vereine und Gruppen ist ebenfalls ein wichtiger Teil unserer Förderung des Ehrenamtes, für mich eine Selbstverständlichkeit.

Digitalisierung

Für eine bürgernahe und digitale Verwaltung

Die Digitalisierung der Verwaltung soll den Bürgerinnen und Bürgern Wege in die Stadtverwaltung ersparen oder verkürzen. Damit wird die Stadtverwaltung bürgerfreundlicher, Fahr- und Wartezeiten entfallen. Das digitale Rathaus muss eine Selbstverständlichkeit werden, bürgerfreundlich und als Dienstleister.