
Persönliches
Mein Weg in den öffentlichen Dienst und mein Engagement für unsere Stadt
In Zerbst zu Hause
Ich wurde am 24. September 1967 in Zerbst geboren, habe drei Geschwister und bin verheiratet. Ich bin in unserer Stadt aufgewachsen, lebe in dritter Generation im Haus meiner Großeltern. Ich bin hier zehn Jahre zur Schule gegangen. Meine Kinder- und Jugendzeit erlebte ich in der DDR. Dabei war es für mich vollkommen normal, genau die Etappen zu durchlaufen, die die meisten Menschen meiner Generation auch erlebt haben. Pionier- und FDJ-Zeit gehörten genauso dazu, wie die Jugendweihe.

Bürgermeister Andreas Dittmann im Gespräch mit Dr. Beatrix Haake

Kavaliershäuser in Zerbst/Anhalt (Bildquelle: Wikimedia Commons)
Ich habe hier meine erste Berufsausbildung zum Maschinenbauzeichner absolviert. Gleich nach meinem Lehrabschluss wurde ich zum Grundwehrdienst bei den Grenztruppen der DDR einberufen. Danach wechselte ich zur Stadtverwaltung und übernahm 1988 die Leitung des Jugendfreizeitzentrums, das ich nach der Wende nach Jeveraner Vorbild zur Stadtjugendpflege weiterentwickelte.
Vom Beruf zur Berufung

Bürgermeister Andreas Dittmann im Gespräch mit Zerbster Unternehmern
Als Tanzsportler interessierte ich mich frühzeitig für die Kultur in unserer Stadt und so nutzte ich 1993 die Möglichkeit des Wechsels in die Kulturverwaltung, um das Internationale Steinbildhauersymposium in Zerbst zu organisieren. Parallel machte ich meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. 1997 wurde ich Amtsleiter für Soziales, Schule, Kultur und Sport und qualifizierte mich durch ein Studium zum Verwaltungsfachwirt.
Als Kulturamtsleiter gelang es mir, viele Projekte anzustoßen und Fördermittel für Kulturprojekte und Bauvorhaben wie der Sanierung der Stadthalle einzuwerben. Das weckte in mir den Wunsch, noch mehr Verantwortung zu übernehmen und Gestaltungsmöglichkeiten ergreifen zu können. Deshalb war es für mich die logische Konsequenz, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren.
Am 1. Juli 2012 übernahm ich nach erfolgreicher Wahl das Amt des Bürgermeisters der im Zuge der Gemeindegebietsreform viel größer gewordenen Stadt Zerbst/Anhalt. Dieses Amt übe ich nun bereits seit 14 Jahren mit großer Leidenschaft aus und habe auch heute so viel Freude daran, wie bei meinem Amtsantritt.


Bürgermeister Andreas Dittmann und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff
Politisch aktiv
Politisch war ich bereits als Jugendlicher aktiv. Ich trat als Lehrling in die SED ein und kandidierte nach der Wende und Wiedervereinigung erfolgreich für die damalige PDS zur Stadtverordnetenversammlung, der ich bis 1992 angehörte. Für die Sportjugend Zerbst war ich war von 1993 bis 1999 Mitglied des Jugendhilfeausschusses.
Nach 10 Jahren parteipolitischer “Abstinenz” trat ich 2002 in die SPD ein. Von 2006 bis 2019 war ich Vorsitzender des Zerbster SPD-Ortsvereins. 2007 kandidierte im neuen Landkreis Anhalt-Bitterfeld für den Kreistag. Dem gehöre ich seitdem ehrenamtlich als Vorsitzender der Fraktion SPD/Bündnis 90-Die Grünen an.
Freizeit

Der Tanzsport ist für mich seit meinem 14. Lebensjahr wichtig. Nach aktiven Jahren als Turniertänzer in Standard und Latein, erlebt man mich heute gelegentlich als Turnierleiter oder Ballmoderator und hinter den Kulissen als ehrenamtlicher Schatzmeister des Landestanzsportverbandes. Ich lese und koche sehr gern und im Urlaub stehen Wandern und Skifahren ganz oben auf der Liste.