
Eine gute Bilanz
Mein politisches Engagement für Zerbst/Anhalt und die Region
In den zurückliegenden 14 Jahren meiner Amtszeit als Bürgermeister war mir das Zusammenwachsen unserer Einheitsgemeinde von Beginn an ein Hauptanliegen. Dazu zählt meine Teilnahme an vielen Ortschaftsratssitzungen, um Probleme aufgreifen zu können, die Meinungen in den Orten zu verstehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gerade wenn es um schwierige Themen ging, war und bin ich in den Orten.
Ebenso wichtig ist mir der Besuch von Veranstaltungen in allen Ortsteilen, aber auch das gemeinsame Ringen um den Erhalt wichtiger Einrichtungen wie das Krankenhaus, die Kindertagesstätten und Grundschulen und insbesondere der Feuerwehrstrukturen.
Viel erreicht und gut aufgestellt


Rettung unseres Krankenhauses
Gemeinsam haben wir unser Krankenhaus gerettet ! Mit einer großen öffentlichen Kampagne konnten wir die Schließung zum 19. Dezember 2025 verhindern. Nun geht es darum, den Betrieb in eine sichere kommunale Trägerschaft zu überführen.
Breitbandausbau
Zerbst/Anhalt zählte zu den Schrittmachern in unserem Bundesland beim Breitbandausbau. Heute ist es in unserem Stadtgebiet fast überall normal, einen Breitbandanschluss zu haben.
Sanierung der Wasserburg Walternienburg
Die Wasserburg Walternienburg konnte durch die Sanierung der Ringmauer erhalten werden. Die Festscheune wurde aufwändig saniert und modernisiert.
Sanierungen in Zerbst
Das Frauenkloster in Zerbst wurde saniert und wird weiterentwickelt. Der Sternwartenturm an der Stadtmauer wurde saniert und beherbergt nun ein Planetarium. Der Zerbster Bahnhof ist nicht mehr länger ein Schreckensbild, sondern wird ein Ort der Begegnung und der Kultur.
Zukunft für unser Postgebäude
Gute Kontakte zu Investoren trugen dazu bei, dass auch unser historisches Postgebäude eine Zukunft hat. Hier werden in den nächsten Jahren Wohnungen entstehen.
Ausbau des Erdgasnetzes
Mit den Gasstadtwerken Zerbst GmbH gelang es, das Erdgasnetz im Stadtgebiet weiter auszubauen. Die Orte Bone, Walternienburg, Lindau, Deetz, Nedlitz, Dobritz, Bias, Grimme und Reuden (Anhalt) wurden an das Netz angeschlossen.

Kindertagesstätten und Schulen – deutliche Schwerpunkte


Die Kindertagesstätten und Grundschulen nehmen einen hohen Stellenwert in unserem Stadtgebiet ein. Wir haben dabei nicht nur sehr niedrige Elternbeiträge für die Kita-Nutzung, wir haben auch kontinuierlich in die Kitas und Schulen investiert. Unseren Kindern stehen dadurch schöne und modern ausgestattete Einrichtungen zur Verfügung.
Sorgen bereiten auch mir die sinkenden Kinderzahlen. Deshalb führte ich selbst die Gespräche auf Landesebene, um unsere Grundschulstandorte zu erhalten. In Walternienburg und Dobritz gelang das mit Schulverbünden. Für Steutz und Lindau konnten wir Einzelfallentscheidungen des Bildungsministers erreichen.
Die Kindertagesstätte in Güterglück wurde mit Hilfe des Förderprogrammes Stark III saniert. Sanierungen und umfangreiche Instandsetzungen erfolgten in den Kitas in Nedlitz, Deetz und Garitz sowie in Benjamin Blümchen in Zerbst. Die integrative Kindertagesstätte „Zum Knirpsentreff“ in Zerbst wurde um einen Neubau erweitert. Die Kita in Lindau wurde im Grunde durch einen Neubau ersetzt. Die Spielplätze der Schulen in Walternienburg, Dobritz und Steutz wurden vollständig erneuert. Aktuell erfolgt der Ausbau der Grundschule an der Stadtmauer mit ausreichend Hortplätzen zur Ganztagsgrundschule.
Das Umweltzentrum Ronney und die damit verbundene Ökoschule konnte 2025 nur mit einem städtischen Zuschuss gerettet werden. Für Kinder und Jugendliche steht so auch weiterhin ein ganz besonderes Angebot der Umweltbildung und Nachhaltigkeit zur Verfügung.
Sport hält fit und braucht Räume


Das Zerbster Jahn-Stadion wurde komplett saniert. Den Schulen und Vereinen steht hier nun endlich eine attraktive Sportstätte zur Verfügung
Die Sporthallen in Güterglück, Lindau und in der Jannowitzbrücke in Zerbst erhielten neue Sportböden. Zur Sicherung des Schul- und Vereinssports in Lindau haben wir dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld die Sporthalle abgekauft. Aus Mitteln der Hochwasserhilfe wurde der Sportplatz Walternienburg saniert. Vor allem aber konnte mit Bundesmitteln endlich das Jahn-Stadion in Zerbst saniert und modernisiert werden. Inzwischen hat auch der Kunstrasenplatz am Anger eine Komplettsanierung hinter sich.
Zusammenhalt und soziales Engagement



Ich war aber auch Gründungsmitglied der Tafel Zerbst e.V. und habe die Suche nach einem neuen Träger aktiv unterstützt. So bleibt die Tafel Zerbst als wichtiges soziales Angebot in unserer Stadt erhalten.
Die Begegnungsstätte der Volkssolidarität am Breitestein Zerbst ist inzwischen Heimstatt für viele Selbsthilfegruppen und Unterstützung suchende Bürgerinnen und Bürger. Diese Einrichtung konnte nur mit Hilfe der Stadt erhalten werden. Mehrmals im Jahr bin ich dort im Gespräch mit den Nutzern und verstehe mich als Bindeglied zum Seniorenbeirat unserer Stadt.
Der Kinder- und Jugendbeirat wurde neu gegründet. Er muss noch stärker in die kommunale Selbstverwaltung integriert werden, mehr Möglichkeiten und Stimme erhalten.
Der Seniorenbeirat unserer Stadt ist inzwischen ein starker Akteur und guter Interessensvertreter für die ältere Generation. Ich sehe in ihm einen wichtigen Berater und Partner.
Medizinische Versorgung sichern und ausbauen

Unsere Stadt hat Stipendien zur Gewinnung von Haus- und Zahnärzten beschlossen und eine erste künftige Zahnärztin gewonnen.
Das Krankenhaus ist gerettet. Der Stadtrat trägt meine Idee einer Beteiligung unserer Stadt an der künftigen Krankenhausgesellschaft des Landkreises mit und hat mir ein starkes Verhandlungsmandat gegeben. Gemeinsam haben wir die Rettung des Krankenhauses geschafft. Dass ich hier an der Spitze der Bewegung stand, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.
Das gilt auch für einen engen Draht zu den Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie sozialen Diensten in unserer Stadt. Noch kurz vor Weihnachten 2025 konnte die Zukunft des Pflegeheimes Willy Wegener dank der Unterstützung durch die Stadt Zerbst/Anhalt gesichert werden. Der Stadtrat hat diese Initiative aktiv unterstützt und mitgetragen.
Sicherheit durch Brand-, Hochwasser- und Katastrophenschutz

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Zu einer besonderen Aufgabe zählt die Sicherung des Brandschutzes. Dazu wird jährlich ca. ein Drittel des Investitionsvolumens unserer Einheitsgemeinde für den Brandschutz investiert. Wie richtig und wichtig das war und ist, zeigten uns die Hochwasserkatastrophen 2002 und 2013, aber auch der Großbrand im Juli 2025. Bei diesen und vielen anderen Einsätzen bin ich selbst vor Ort, um mir ein Bild vom Einsatzgeschehen zu machen, aber auch um zu unterstützen, wo dies erforderlich ist. Das ist aber auch Ausdruck meiner Anerkennung für unsere ehrenamtlichen Einsatz- und Rettungskräfte!
Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurden in Nedlitz, Nutha, Steutz, Steckby, Güterglück und Walternienburg neue Löschwasserteiche angelegt. Buhlendorf erhält in diesem Jahr die Absicherung über das Trinkwassernetz.
Die Ortswehren Zerbst, Lindau, Deetz-Badewitz, Zernitz, Reuden, Jütrichau, Garitz-Bornum erhielten neue Löschfahrzeuge. Neue Mannschaftstransportfahrzeuge gingen nach Dobritz, Deetz-Badewitz, Garitz-Bornum, Lindau, Nutha und Zerbst.
Garitz erhielt ein komplett neues Feuerwehrgerätehaus.
Die Gerätehäuser in Jütrichau und Steutz wurden erweitert.
Die Wasserwehr verfügt inzwischen ebenfalls über eine gute Ausrüstung an Fahrzeugen und Booten. Mit dem Stützpunkt in Bias hat sie eine solide Basis.
